
Stellen Sie sich einen kleinen 7-jährigen, hochbegabten, fröhlichen
und kreativen Jungen vor und:
Man nehme ihm seine Familie weg!
Man nehme ihm sein Zuhause und seine Freunde weg!
Man nehme ihm die Schule weg!
Man nehme ihm die Freiheit weg, sich mit Dingen zu beschäftigen,
die er liebt!
Man nehme ihm seine notwendige medizinische Behandlung weg!
Man befehle ihm, Dinge zu tun, die er nicht will!
Dann verbiete man ihm zu weinen!
Man verbiete ihm, von seinem Wunsch, nach Hause zu wollen, zu
reden!
Nun beobachte man - sagen wir - über 1 1/2 Jahre, wie
der Junge reagiert!
Was wird aus ihm? Was meinen Sie? Das ist keine alptraummäßige
Illusion - das ist Dans Leben ...
Am 7. Dezember 1998 erblickt Dan das Licht der Welt.
Er wächst auf, läuft mit 10 Monaten, spricht mit 11 Monaten
die ersten Worte - ist gut entwickelt und eine Hochbegabung wird
bei ihm festgestellt. Sein Lieblingselement ist der Garten der
Familie.
Mit seinen 2 Schwestern und seinen Freunden tobt er durch die
Gartenanlage, lernt Roller, dann Fahrrad fahren.
Mit 3 Jahren sät er begeistert seine ersten Radieschen und Möhren.
Tiere beobachtet er für sein Leben gern - Ameisen, den Frosch am
Gartenteich, die Fische, die Meerschweinchen. Er macht Schnecken
zu seinen Haustieren, beobachtet und pflegt sie. Dann sattelt
er um. Baut ein Biotop für Wanzen und beobachtet und
versorgt sie.
Er baut seinen Buddelkasten um zum Minigartenteich. Die Fische
im großen Teich laichten. Er fängt geschickt 3 Jungfische und
setzt sie in seinen Teich.
Außerdem sind Dinosaurier, Urzeittiere seine Leidenschaft. Er kennt
die lateinischen Namen, die Kreide-, Jura- und andere Zeiten, in denen
sie lebten.
Er will, seit er vier ist, Dinosaurierforscher werden! Mit seiner
Mutter plant er in den nächsten Tagen zum Steinbruch zu
fahren, dort kann man nach versteinerten Fossilien suchen.
Doch dazu kommt es nicht...
Am 24.10.2006 früh kurz nach 6.00 Uhr läßt das Jugendamt
die Wohnungstür der noch schlafenden Familie aufbrechen. Dan wird
mit Geschrei und "großem" Licht geweckt, aus dem warmen
Bett gezerrt. das Jugendamt sagt, "sie müssen Dan mitnehmen,
er ginge nicht zur Schule." Die Mutter beweist das Gegenteil, bittet
das Jugendamt, mit Dan gemeinsam zur Schule zu gehen.
Die Jugendamts-Dame sagt, dass sie so lange nicht wartet. Dan
fleht und bettelt:"Bitte, ich will hierbleiben, ich bin glücklich
hier. Bitte, Bitte, ich will hierbleiben." Er klammert sich an
seiner Mama fest!
Die Dame vom Jugendamt sagt: "Dann machen wir es mit Gewalt",
nickt dem Polizisten hinter Dan zu. Dieser greift ihn und schleppt
den heftig um sich schlagenden, sich am Türrahmen festkrallenden
kleinen 7-jährigen Jungen weg...
Die Nachbarin, die alles mitansieht, bricht später zusammen...
Von nun an darf Dan sein Leben nicht mehr leben - das Jugendamt bestimmt über
Dan:
- Schulverbot
- Kontaktverbot zu allen Freunden, Verwandten, dem gesamten sozialen
Netz Dans
- Therapieabbruch
- Behandlungsverweigerung für seine Neurodermitis
Niemand darf von nun an wissen, wo Dan ist, wie es ihm dort geht - bis zum heutigen Tag. Dans Schulleiterin bittet, den Kleinen zu sehen - das Jugendamt sagt "Nein". Auch seine Hausärztin darf ihn weder sehen, noch behandeln.
Seine Oma stirbt, ohne dass Dan sie noch einmal sehen durfte. Das Flehen der Oma beim Jugendamt stieß auf taube Ohren...
Dan sei jetzt ein schwer gestörter Junge, nicht mehr schulfähig, Die engste Familie durfte Dan nur ein einziges Mal in der Woche sehen, wenn das Jugendamt dies gerade erlaubte - für ganze 2 Stunden.
Dans Mutter bittet das Jugendamt mehrfach, dass sie mit Dan ins Naturkundemuseum, ins Technikmuseum, auf den Weihnachtsmarkt o.a. gehen zu dürften - und Weihnachten, Ostern, Geburtstag der Schwester gemeinsam zu feiern, doch auch das wird vom Jugendamt verboten.
Die UN-Menschenrechtskonvention nennt diese Isolation: FOLTER!
Das Jugendamt steckt Dan deshalb zwischenzeitlich in eine Kinderpsychiatrie, er muß einen Phobietest durchlaufen. Ergebnis: KEINERLEI AUFFÄLLIGKEITEN!!!
Darf Dan nun nach Hause? Nein.
Nun sagt das Jugendamt, sie hätten Dan aus der Familie nehmen müssen, weil sie der Ansicht waren, dass Dan isoliert gewesen sei:
Wie war Dan isoliert? Als er in die Schule ging und auf dem Jugendamt einer anderen Sozialarbeiterin von seinen Freunden, Radfahren usw. berichtete?
Das Jugendamt sagt: "Dan ginge es gut, wesentlich besser als zu Hause" - ohne Eltern, Schwestern, Freunde, Schulkameraden, Hobbies usw.? Leider sagen die Berichte vom Heim: "Dan geht zunehmend immer schlechter."
Im Heim-Bericht von Januar 2008 steht, "...dass Dan jetzt vor allem Angst hätte: Spinnen, Wespen, Rolltreppen, fremden Menschen, Kindern. Nachts könne er nicht mehr schlafen - wenn nicht das Licht an ist, die Tür auf ist, ein Kassettenrecorder läuft und ein aufblasbarer Baseballschläger neben Dans Bett im Heim liegt..."
Dan, inzwischen 9 Jahre alt, sei jetzt ein schwer gestörter Junge, nicht mehr schulfähig, deshalb nicht normal beschulbar...
Jetzt wurde "entdeckt", dass Dans Schwester, die demnächst
18 Jahre alt wird, gut entwickelt ist (sie lernt am Gymnasium)
und demnächst
große Schäden an ihrem Kindeswohl erleiden wird!
Dass die Schwester sagt, dass sie nicht aus der Familie genommen
werden will, läßt ihre unrealistische Einschätzung erkennen
- Fazit: sie hat keinen autonomen Kindeswillen und muß demnächst
vor Gericht - ihre "Herausnahme" ist angeraten, sagt die Sachverständige.
Woher sie das weiß? Jedenfalls sprach sie nicht mit
Lehrern, Nachbarn oder Freunden - sah sich nicht einmal die Zeugnisse
oder das Zimmer der Schwester an...
Dan wünscht sich sehnlichst nach Hause und wieder in seine Schule... Ist er schwer gestört? Als seine Familie ihn das letzte Mal am 28.2.2008 sehen durfte, war er normal, zeigte keinerlei o.g. Ängste.
Sein Meerschweinchen hat wie ein treues Hündchen auf sein Herrchen gewartet, es ist jetzt - noch jung - am Kummer gestorben, Dan weiß es noch nicht.